Brigitte Matschinsky-Denninghoff wurde am 2. Juni 1923 in Berlin geboren. Von 1943 bis 1944 studierte sie Bildhauerei an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Berlin. Zwischen 1946 und 1947 setzte sie ihr Studium an der Hochschule für Bildende Künste in München fort. 1948 arbeitete sie als Assistentin bei Henry Moore. 1949 war sie Gründungsmitglied der Künstlergruppe ZEN 49. Von 1949 bis 1950 studierte sie unter Antoine Pevsner in Paris. 1953 und 1954 war sie als Bühnenbildnerin in Darmstadt tätig. 1955 heiratete sie Martin Matschinsky. Zwischen 1957 und 1958 war sie Leiterin der Bildhauer-Abteilung der Staatlichen Werkakademie in Kassel. Sie war Mitglied des Deutschen Künstlerbundes. Brigitte Matschinsky-Denninghoff verstarb am 11. April 2011 in Berlin.
Brigitte Meier-Denninghoff (1923–2011) gründete 1970 in Berlin zusammen mit ihrem Mann Martin Matschinsky (1921–2020) die Künstler*innengruppe Matschinsky-Denninghoff. Die Bildhauerin hatte zuvor bereits unter dem Namen Meier-Denninghoff ein eigenständiges Werk geschaffen, mit dem sie Kunstgeschichte schrieb. Ihr Werk gehört zu den bedeutendsten Beiträgen der Nachkriegsskulptur in Deutschland und erlangte internationale Anerkennung. Brigitte Meier-Denninghoff hatte 1948 nach ihrem Studium in Berlin und München Henry Moore bei seinen Werken assistiert, ein Schlüsselerlebnis, das prägend für ihre Kunstauffassung werden sollte. 1949 gründete sie mit sechs weiteren Künstlern in München die Gruppe ZEN 49. 1959 und 1964 nahm sie an der documenta in Kassel sowie 1962 an der Biennale in Venedig teil, wurde 1967 zur EXPO in Montreal eingeladen und in Deutschland und international mit zahlreichen Ausstellungen gewürdigt. Die Arbeit mit Metall bestimmte maßgeblich ihr Schaffen, zunächst in München, ab den 1960er Jahren in Paris und Anfang der 1970er Jahre dann als Duo Matschinsky-Denninghoff in Berlin.
Martin Matschinsky absolvierte nach dem Zweiten Weltk
1923
1941
1946
1948
1949
1949 – 1950
April 26 – Juni 8, 2024