Bettina Hachmann selbst beschreibt ihre Kunst folgendermaßen:
"Gerne möchte ich mit einem Zitat aus dem Buch: Leben in der Malerei, von Emil Schumacher beginnen. '…Das Bild ist keine vollständige Tatsache, sondern etwas, das sich stetig entwickelt, damit es uns zu immer neuen Entdeckungen verhilft… Es muss jederzeit etwas sagen und die Intensität der Entstehung widerspiegeln, damit es uns auch später noch anspricht. Je mehr vom Künstler investiert wurde, umso stärker profitieren wir als Empfänger davon.'
Mir ist es immer wieder ein Anliegen, in dieser Intensität meine Bilder zu bearbeiten. In vielen Schichten trage ich Farbe auf und auch wieder ab, kratze, ja verletzte die Leinwand stellenweise sogar, um dann in der weiteren Bearbeitung wieder Ruhe in das Bild zu bringen. Bilder als Spiegel gelebten Lebens, nicht gefällig, sondern vielschichtig. Vielschichtig wie das Leben selbst.“
So erzählt sie in Ihren wunderschönen, kraftvollen Arbeiten vom Vergehen der Zeit, von Verletzung und Heilung der menschlichen Seele, vom Auf und Ab der Lebenswege. In ihrer auf wenige Linien reduzierten Form sind sie leichte und trotzdem ausdrucksstarke und positive Begleiter im täglichen Leben, genügen aber in jeder Beziehung auch höchsten ästhetischen Ansprüchen.
1973 – 1983
1999
2004
Juni 18 – August 16, 2022
August 17 – September 14, 2021