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Günther Uecker

Wendorf 1930 - 2025 Düsseldorf

Günther Uecker lebte und arbeitete in Düsseldorf-Oberkassel und St. Gallen.

1961 trat Günther Uecker der Künstlergruppe ZERO bei. Die Gruppe war von Heinz Mack und Otto Piene gegründet worden. ZERO steht hier für „die Stunde null“. Man fand, die Kunst sei zu befrachtet und es bräuchte eine Befreiung, einen Neuanfang. Die Gruppe betrachtete ihre Kunst als einen Übergang, einen Moment zwischen zwei Zuständen. Sie realisierten zusammen faszinierende lichtkinetische Objekte und fanden so neuartige Wege der Darstellung. In diesem Rahmen kam es auch zu der kontrovers diskutierten Aufführung des sogenannten „Terrororchester“ in der Kunsthalle Basel. Günther Uecker inszenierte eine Lärmmaschine mit mehr als 20 lauten Maschinen wie z.B. Staubsaugern.

Günther Uecker ist es gelungen, die Ziele der Gruppe ZERO umzusetzen und die Kunst durch neue Impulse zu bereichern. Er arbeitete mit ungewöhnlichen Materialien, denen er eine überraschende Wirkung verlieh: Es wäre beispielsweise naheliegend gewesen, Nägel für die spaltenden oder zerstörerischen Prozesse eines aggressiven Kunststils zu nutzen. Stattdessen schuf Günther Uecker aus dem Bauzubehör faszinierende Oberflächen, die teilweise eine meditative Aura entfalten und den Betrachter zu einer veränderten Sichtweise einladen.

Spiritualität vieler Arbeiten des Künstlers Günther Uecker ist seit den 1980er Jahren stark vom Zen-Buddhismus geprägt. Auf Grund von vielen Reisen in den fernen Osten entwickelt er eine Empathie zum Zen, einer japanischen Ausprägung der buddhistischen Strömung. Besonders seine Aufenthalte in Peru, Tibet und japanischen Zen-Gärten haben sein Werk stark beeinflusst. Es entstand die Idee der Beweglichkeit, welche gleichzeitig Unbeweglich ist. Durch seine Rotationen, Spiralen oder Sandmühlen nimmt der Künstler Bezug auf die sich stetig erneuernde und verändernde Schönheit der Natur und deren Erscheinung. Die ewige Verwandlung seiner beweglichen Skulpturen wird zum Synonym der Natur. Außerdem spiegelt sich in seinen

Werke

Vita

März 13, 1930 – Juni 10, 2025

geboren in Wendorf, gestorben in Düsseldorf

1949 – 1953

Studium der Malerei in Wismar und an der Kunstakademie in Berlin-Weißensee

1955 – 1957

Studium an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Otto Pankok

1961

Mitbrgründer der Gruppe ZERO mit Heinz Mack und Otto Piene

1974 – 1995

Berufung zum Professor an die Kunstakademie Düsseldorf

2000

Entwirft den Andachtsraumfür das Reichstagsbebäude in Berlin

Ausstellungen

— gruppe

45 Jahre Galerie Geißler Bentler

Juli 5 – September 12, 2026

Art Miami

Dezember 2 – Dezember 7, 2025

Summertime

Juni 15 – August 31, 2024

new view

November 1, 2023 – Januar 31, 2024

DER SOMMER IN DER GALERIE GEIßLER BENTLER

August 4 – September 25, 2023

...to be in balance...

November 5, 2022 – Januar 22, 2023

art Karlsruhe

Juli 6 – Juli 10, 2022

Jubiläum 40 Jahre Galerie Bentler

Juni 18 – August 16, 2022

ZWISCHENTÖNE

Januar 15 – März 8, 2022

— einzel

art Karlsruhe

Februar 5 – Februar 8, 2026

...es werde licht

April 4 – Mai 11, 2025

— messe

art Karlsruhe

Februar 20 – Februar 23, 2025