Günther Uecker lebte und arbeitete in Düsseldorf-Oberkassel und St. Gallen.
1961 trat Günther Uecker der Künstlergruppe ZERO bei. Die Gruppe war von Heinz Mack und Otto Piene gegründet worden. ZERO steht hier für „die Stunde null“. Man fand, die Kunst sei zu befrachtet und es bräuchte eine Befreiung, einen Neuanfang. Die Gruppe betrachtete ihre Kunst als einen Übergang, einen Moment zwischen zwei Zuständen. Sie realisierten zusammen faszinierende lichtkinetische Objekte und fanden so neuartige Wege der Darstellung. In diesem Rahmen kam es auch zu der kontrovers diskutierten Aufführung des sogenannten „Terrororchester“ in der Kunsthalle Basel. Günther Uecker inszenierte eine Lärmmaschine mit mehr als 20 lauten Maschinen wie z.B. Staubsaugern.
Günther Uecker ist es gelungen, die Ziele der Gruppe ZERO umzusetzen und die Kunst durch neue Impulse zu bereichern. Er arbeitete mit ungewöhnlichen Materialien, denen er eine überraschende Wirkung verlieh: Es wäre beispielsweise naheliegend gewesen, Nägel für die spaltenden oder zerstörerischen Prozesse eines aggressiven Kunststils zu nutzen. Stattdessen schuf Günther Uecker aus dem Bauzubehör faszinierende Oberflächen, die teilweise eine meditative Aura entfalten und den Betrachter zu einer veränderten Sichtweise einladen.
Spiritualität vieler Arbeiten des Künstlers Günther Uecker ist seit den 1980er Jahren stark vom Zen-Buddhismus geprägt. Auf Grund von vielen Reisen in den fernen Osten entwickelt er eine Empathie zum Zen, einer japanischen Ausprägung der buddhistischen Strömung. Besonders seine Aufenthalte in Peru, Tibet und japanischen Zen-Gärten haben sein Werk stark beeinflusst. Es entstand die Idee der Beweglichkeit, welche gleichzeitig Unbeweglich ist. Durch seine Rotationen, Spiralen oder Sandmühlen nimmt der Künstler Bezug auf die sich stetig erneuernde und verändernde Schönheit der Natur und deren Erscheinung. Die ewige Verwandlung seiner beweglichen Skulpturen wird zum Synonym der Natur. Außerdem spiegelt sich in seinen
März 13, 1930 – Juni 10, 2025
1949 – 1953
1955 – 1957
1961
1974 – 1995
2000
Juli 5 – September 12, 2026
Dezember 2 – Dezember 7, 2025
Juni 15 – August 31, 2024
November 1, 2023 – Januar 31, 2024
August 4 – September 25, 2023
November 5, 2022 – Januar 22, 2023
Juli 6 – Juli 10, 2022
Juni 18 – August 16, 2022
Januar 15 – März 8, 2022
Februar 5 – Februar 8, 2026
April 4 – Mai 11, 2025
Februar 20 – Februar 23, 2025