Die bei der Gründung der Gruppe „ZERO“ vorherrschende Idee war ein von der Ebene „Null“ ausgehender kompletter Neubeginn in der Malerei und die Einbeziehung in das künstlerische Schaffen von Licht (und Schatten) sowie – für Piene – auch von Feuer. Ihre Anschauung verbreiteten Mack und Piene bis 1961 in der Zeitschrift „ZERO“. Die traumatischen Zeiten ohne Licht während des zweiten Weltkriegs bringen ihn dazu, das Licht zu seinem Medium zu machen. Der ZERO-Künstler ist sehr darauf bedacht, anti-museale und demokratische Kunst zu schaffen.
Im Jahr 1959 entwarf Piene unter Bezugnahme auf elementare Naturenergien Lichtballette und Rauchbilder. Die Spuren von Feuer und Rauch sind wichtige Elemente dieser Werke. Er experimentierte außerdem mit Multimedia-Kombinationen (1960). Bekannt ist Piene insbesondere durch das Lichtballett und weitere lichtkinetische Arbeiten. Außerdem schuf er aufgrund seiner intensiven Auseinandersetzung mit Licht und Bewegung Luft- und Lichtskulpturen.
Der mehrfache Documenta Teilnehmer benennt den Himmel als sein Vorbild und seine Inspiration, da dieses sich ständig verändert. Otto Piene lässt in seinem Lichtballett das Licht malen, bei seinen Feuergouachen werden die Flammen zu seinem Pinsel und bei seinen Skyprojekten wird der Himmel zur Leinwand. Seine Kunst überzeugt durch eine Verbindung von Kunst, Natur, Wissenschaft und Technik.
Einer der bekannten Werk-Zyklen von Otto Piene steht unter dem Titel „Blue Planet / Blauer Planet”. Piene setzt sich damit für den Erhalt unseres Blauen Planeten ein, indem er fordert: „Keep the Blue Planet green! / Der Blaue Planet soll grün bleiben!“ Bis zum Jahr 2009 schuf Otto Piene auf der Basis dieses Mottos jährlich neu die Trophäe des Internationalen Blue Planet Awards der Stiftung ethecon (Ethik und Ö
1928
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1949 – 1950
1950 – 1953
1951 – 1964
1953 – 1957
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1968 – 1971
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2008
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Juli 5 – September 12, 2026
Dezember 2 – Dezember 7, 2025
Oktober 23 – Oktober 26, 2025
November 5, 2022 – Januar 22, 2023