Lüpertz lebt und arbeitet in Berlin, Karlsruhe, Düsseldorf und Florenz.
Markus Lüpertz vereint Legende und Geschichte zugleich.
Während sich seine Zeitgenossen dem Informel und Tachismus hingeben, bleibt Lüpertz, nach seiner Ausbildung an der Werkkunstschule in Krefeld und der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf, der gegenständlichen Malerei treu. Am Anfang seines Schaffens steht die „dithyrambische Malerei“ deren philosophischer als auch mythologischer Ansatz sich auf Nitzsche und den Gott Dionysos stützt. Seine geheimnisvollen Elemente, kombiniert mit überdimensionaler gegenständlicher Malerei, erzeugen eine euphorische Begeisterung im Betrachter. In den 70er Jahren folgt eine intensive Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte in den „deutschen Motiven“. Stillebenartige militärische Gegenstände sollen in einer neuen Aura an den vergangenen Krieg erinnern.
Seit 1980 betätigt sich Lüpertz auch als Bildhauer und entwirft Skulpturen. Mythologische oder literarische Helden erwachen in einem neuen Antlitz aus Bronze. Die Versehrtheit der unvollkommenen und nach antikem Vorbild farbig bemalten Skulpturen soll die Erinnerung an das einst Erhabene und Vollkommene der Kunst aufrechterhalten.
Neben seiner Tätigkeit als Maler arbeitet Lüpertz als Bühnenbildner, Dichter, Theaterproduzent und war von 1986 – 2003 Direktor der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf. Er vereint in seinem Werk seinen persönlichen Sinn für Humor mit seiner rebellischen Art, Regeln zu brechen. Ein geheimnisvolles Gesamtwerk ist entstanden, das sich gleichzeitig als Weltzugang und Weltdeutung eignet.
1941
1948
1956 – 1961
1961
1962
1962 – 1969
1970
1975
1982
1984
1986
1990 – 1915
2000
Juni 15 – August 31, 2024
November 1, 2023 – Januar 31, 2024
Juli 6 – Juli 10, 2022
Mai 23 – Juli 11, 2019