seit 2002 freischaffend künstlerisch tätig in Nürnberg
Kunst hat immer ihre Berechtigung. Ob sie der Gesellschaft den Spiegel vorhält oder rein privater Ausdruck individuellen Empfindens ist: Kunst ist in sich immer Ausdruck des freien, kreativen Denkens (Sie ist die Tochter der Freiheit, wie es Schiller formulierte).
Sie ist eine Errungenschaft unserer humanistischen Gesellschaft, die es zu schützen und zu fördern gilt. Doch was macht gute Kunst, was einen Künstler, eine Künstlerin aus? Einer der m.E. bedeutsamsten Aspekte ist der der Authentizität. Der Künstler bzw. die Künstlerin, die nach langem Ringen mit sich und dem jeweiligen Medium die für ihn/sie beste Form des Ausdrucks findet, ist sich – und nur sich – treu und vermag so ein in sich stimmiges Werk, und letztlich ein starkes Oeuvre mit tiefem Inhalt und Botschaft zu schaffen.
Was wir bei Aja von Loeper vor uns sehen, ist nicht Abbild von irgendetwas. Der Gegenstand ihrer Kunst, der Baum, hier Sinnbild der Natur, ist vielmehr der Anlass ihrer Werke. Es geht ihr um das Wesen ihrer Kunst an sich: Die Fragilität des Mediums Papier und der von ihr erschaffenen Form steht metaphorisch für die Zerbrechlichkeit der Natur und letztendlich auch des eigenen Seins in einer Welt, deren Bewahrung unser aller Aufgabe ist. Heute mehr denn je.
Andererseits aber ist es auch gerade diese Zerbrechlichkeit, die Ursprung der ganz besonderen Schönheit ihrer Werke ist. Ein unerschöpflicher Quell!
1971
1991
1995
1995 – 1996
1997 – 2002
1997 – 2001
2000
2002
2007
2022
Juli 5 – September 12, 2026
April 30 – Mai 3, 2026
November 7, 2025 – Januar 31, 2026
Oktober 23 – Oktober 26, 2025
Juni 15 – August 31, 2024
November 1, 2023 – Januar 31, 2024
November 5, 2022 – Januar 22, 2023
Juli 6 – Juli 10, 2022
Juni 18 – August 16, 2022
Januar 15 – März 8, 2022
August 28 – Oktober 6, 2020
Juni 13 – August 24, 2025
Februar 20 – Februar 23, 2025