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Gerhard Richter

* 1932 Dresden

Richter lebt und arbeitet in Köln.

Gerhard Richter zählt zu den bedeutendsten Künstlern der Gegenwart. Bereits in jungen Jahren verspürt Richter das Bedürfnis zu malen und entschließt sich, eine Ausbildung als Schriften-, Werbe- und Bühnenmaler zu machen. Danach fängt er sein Studium an der Dresdener Kunstakademie an. Ab 1957 fertigt er Öl- und Wandgemälde im Stil des sozialistischen Realismus für die DDR an, gleichzeitig entstehen Privatporträts von seiner Familie. Beeindruckt von einem Besuch auf der documenta II, wo er auf ihn friedlich wirkende abstrakte Werke von Jackson Pollock, Jean Fautrier und Lucio Fontana stößt, entschließt sich Richter 1961, seine Heimat zu verlassen und flieht nach Westdeutschland.
In Westdeutschland angekommen stellt Richter schnell fest, dass er fortan ein „freier“ Künstler ist. Sein Kunststudium kann er an der Düsseldorfer Kunstakademie beenden und beginnt währenddessen das Verhältnis von Malerei und fotografischen Quellen zu erforschen. Diese Pionierleistung der Nachkriegskunst öffnet Richter die Türen in den deutschen Kunsthandel. Sofort stellen die Größen der Galeriewelt, wie z.B. Alfred Schmela oder René Block, seine Werke aus. In den kommenden Jahren variiert Richter seine „unscharfe Malerei“ durch verschiedenen Themenkomplexe. Die 70er Jahre stehen unter dem Oberbegriff der Abstraktion und werden von einer Vielzahl an Rasterbildern dominiert. Dennoch hört Richter mit Beginn der 1970er-Jahre nicht auf, figurativ zu malen. Eine wilde Odyssee durch Abstraktion und Gegenständlichkeit beginnt und schafft letztendlich eines der facettenreichsten Gesamtwerke der Gegenwart.

Werke

Vita

1932

geboren in Dresden

1951 – 1956

1.Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden

1957 – 1961

als Meisterschüler an der Akademie und als freier Maler mit Staatsaufträgen der DDR tätig

1961

Flüchtet nach Westdeutschland

1961 – 1963

2.Studium an der Kunstakademie Düsseldorf. Richters Werk bewegt sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. Anfänglich wurde er in seinem Schaffen vom Informel inspiriert.

1963

entstanden erste Arbeiten mit Unschärfetechniken, die er nach photographischen Vorlagen anfertigte.

1965

Richter malt Onkel Rudi

1966

Entwicklung der Werkgruppe „Farbtafeln“ sowie „4 Glasscheiben“

Heiner Friedrich wird exclusiver Galerist Richters, der im Gegenzug ein festes monatliches Gehalt erhält und einen Anteil aus den Gewinnen der Verkäufe

im Dezember Geburt der Tochter Babette (Betty)

1967 – 1975

Entstehung der „Grauen Bilder“. Dabei widmete er sich in einer Reihe einem bestimmten Einzelmotiv.

1967

Gastprofessur an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg

Konrad Fischer wird nder Galerist von Rehard Richter bis zu den frühen 80ziger Jahren

1971 – 1993

Professor für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf

1972

vertritt Richter Deutschland auf der Biennale in Venedig mit der Serie „48 Portraits“

1977

Entwicklung farbintensiver, abstrakter Werke

1980

Entstehung seines ersten abstrakten Rakelbildes. Einer der jüngsten Wege, die Richter im Zuge seiner Erforschung von Abstraktion und Farbe eingeschlagen hat, ist seine Arbeit mit Streifen

Ausstellungen

— gruppe

Art Salon Zürich

Oktober 23 – Oktober 26, 2025

Summertime

Juni 15 – August 31, 2024

new view

November 1, 2023 – Januar 31, 2024

ZWISCHENTÖNE

Januar 15 – März 8, 2022

— einzel

— messe