Richter lebt und arbeitet in Köln.
Gerhard Richter zählt zu den bedeutendsten Künstlern der Gegenwart. Bereits in jungen Jahren verspürt Richter das Bedürfnis zu malen und entschließt sich, eine Ausbildung als Schriften-, Werbe- und Bühnenmaler zu machen. Danach fängt er sein Studium an der Dresdener Kunstakademie an. Ab 1957 fertigt er Öl- und Wandgemälde im Stil des sozialistischen Realismus für die DDR an, gleichzeitig entstehen Privatporträts von seiner Familie. Beeindruckt von einem Besuch auf der documenta II, wo er auf ihn friedlich wirkende abstrakte Werke von Jackson Pollock, Jean Fautrier und Lucio Fontana stößt, entschließt sich Richter 1961, seine Heimat zu verlassen und flieht nach Westdeutschland.
In Westdeutschland angekommen stellt Richter schnell fest, dass er fortan ein „freier“ Künstler ist. Sein Kunststudium kann er an der Düsseldorfer Kunstakademie beenden und beginnt währenddessen das Verhältnis von Malerei und fotografischen Quellen zu erforschen. Diese Pionierleistung der Nachkriegskunst öffnet Richter die Türen in den deutschen Kunsthandel. Sofort stellen die Größen der Galeriewelt, wie z.B. Alfred Schmela oder René Block, seine Werke aus. In den kommenden Jahren variiert Richter seine „unscharfe Malerei“ durch verschiedenen Themenkomplexe. Die 70er Jahre stehen unter dem Oberbegriff der Abstraktion und werden von einer Vielzahl an Rasterbildern dominiert. Dennoch hört Richter mit Beginn der 1970er-Jahre nicht auf, figurativ zu malen. Eine wilde Odyssee durch Abstraktion und Gegenständlichkeit beginnt und schafft letztendlich eines der facettenreichsten Gesamtwerke der Gegenwart.
1932
1951 – 1956
1957 – 1961
1961
1961 – 1963
1963
1965
1966
1967 – 1975
1967
1971 – 1993
1972
1977
1980
Oktober 23 – Oktober 26, 2025
Juni 15 – August 31, 2024
November 1, 2023 – Januar 31, 2024
Januar 15 – März 8, 2022